Bei einem gehackten Router sollte die Internetverbindung sofort getrennt werden, damit Angreifer keine weiteren Daten übertragen oder Einstellungen verändern können. Anschließend müssen Beweise gesichert, wichtige Passwörter über ein sauberes Gerät geändert und der Router mit aktueller Firmware neu eingerichtet werden. Ein einfacher Neustart reicht bei einem begründeten Verdacht nicht aus. Betroffene sollten außerdem alle verbundenen Geräte, Onlinekonten und Telefonrechnungen überprüfen. Besonders wichtig sind unbekannte Netzwerkgeräte, veränderte DNS-Einstellungen, neue Portfreigaben und nicht selbst eingerichtete Fernzugänge.

Apple Home bietet beim Schutz sensibler Smart-Home-Daten insgesamt die stärkere Architektur. HomeKit-Daten, Aktivitätsprotokolle und Aufnahmen über HomeKit Secure Video sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt und können laut Apple nicht vom Unternehmen gelesen werden. Google Home schützt Geräte und Übertragungen ebenfalls umfassend, verarbeitet Sprachbefehle und Kameradaten jedoch stärker über seine Cloud. Google punktet mit einer großen Geräteauswahl, lokalen Matter-Befehlen und detaillierten Kontoeinstellungen. Wer möglichst wenige Daten an einen Plattformbetreiber übertragen möchte, erhält bei Apple Home dennoch das klarere Gesamtpaket. Entscheidend bleiben die gewählten Kameras, Sprachassistenten, Benutzerrechte und verbundenen Herstellerkonten.

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