Ein iPhone und ein Android-Smartphone lassen sich beide wirksam für Kinder absichern. Der Unterschied liegt weniger darin, welches System grundsätzlich sicherer ist, sondern darin, wie einfach Eltern die Schutzfunktionen verwalten können und welche Geräte sie selbst nutzen. Apple integriert viele Kontrollen direkt in Bildschirmzeit und Familienfreigabe. Google bündelt die wichtigsten Funktionen für Android dagegen in Family Link.Für Familien mit mehreren Apple-Geräten ist das iPhone besonders komfortabel. Android bietet dagegen mehr Flexibilität bei der Verwaltung von unterschiedlichen Elterngeräten. Beim Kauf sollte außerdem geprüft werden, wie lange das konkrete Smartphone noch Sicherheitsupdates erhält.

Wenn Kinder WhatsApp nutzen, sollten Eltern zuerst den Datenschutz, Gruppenrechte, unbekannte Anrufe und die Kontosicherheit prüfen. Besonders wichtig sind ein eingeschränkt sichtbares Profil, kontrollierte Gruppeneinladungen, stummgeschaltete Anrufe unbekannter Nummern und ein zusätzlicher Schutz gegen Kontoübernahmen. Die Einstellungen ersetzen kein Gespräch über sichere Kommunikation. Sie können aber reduzieren, wie leicht Fremde Kontakt aufnehmen, persönliche Informationen sehen oder ein Kind ungefragt in Gruppen ziehen können. Bei jüngeren Kindern sollte zusätzlich geprüft werden, ob ein von Eltern verwaltetes Konto verfügbar ist.

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