Inhaltsverzeichnis:
- Uwe Conradt betont die Bedeutung der Saar
- Drachenbootrennen bleiben Publikumsmagnet
- Wasserbühne am Willi-Graf-Ufer und neue Musikacts
- Verkehrsprobleme und abgesagte Programmpunkte
- Weinzeit und besondere Einblicke
Uwe Conradt betont die Bedeutung der Saar
Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) erklärte am Freitagabend, dass der „Star“ des Festes wieder die Saar sei. Bei der 22. Ausgabe des Volksfestes wurde verstärkt auf maritime Elemente gesetzt. Zu den Höhepunkten gehörten:
- Feuershows zu Tango- und Dance-Rhythmen
- Beleuchtete Boote bei Vollmond
- Künstlerauftritte direkt an den Uferpromenaden
Auch Moderator Matthias Falk erinnerte daran, dass man in Teilen zu den Anfängen zurückgekehrt sei. Stelzenläufer als Meereswesen mischten sich unter die Besucher.
Drachenbootrennen bleiben Publikumsmagnet
Ein Klassiker des Festes, die Drachenbootrennen, fanden erneut großen Anklang. Trotz gesunkener Teilnehmerzahl auf 17 Teams verfolgten zahlreiche Zuschauer die Rennen von den Brücken. Pirat Klabauter Jan sorgte mit seinem rollenden Schiff für Unterhaltung. Geplant als maritime Bar, entwickelte sich sein Projekt zu einer beliebten Show für Jung und Alt.
Gleichzeitig gab es Änderungen: Die große Bühne vor dem Staatstheater fehlte. „Radio Salü“ trat nicht mehr als Partner auf. Dafür konnten viele Künstler aus der Region auftreten, was von den Besuchern mit Applaus honoriert wurde.
Wasserbühne am Willi-Graf-Ufer und neue Musikacts
Die neue Wasserbühne am Willi-Graf-Ufer bot Platz für kleinere Formationen. Die „Soulfamily“ trat dort mit reduzierter Besetzung auf. Trotz nur fünf Musikern wurde bis Mitternacht getanzt. Am Samstagabend verwandelte sich der Platz in eine Open-Air-Disco.
Weitere Höhepunkte:
- „Frontal Party Pur“ aus Bayern präsentierten Hits der 90er
- „Barmherzige Plateausohlen“ spielten Schlagerklassiker
- Magier Maxim Maurice trat erstmals beim Saar-Spektakel auf einer schwimmenden Bühne auf
- Eddi Zauberfinger begeisterte Kinder mit Musik und Zirkuselementen
Verkehrsprobleme und abgesagte Programmpunkte
Neu war die Sperrung der Wilhelm-Heinrich-Brücke für den Verkehr. Dort nutzten Inlineskater und Skateboarder die freie Fläche. Gleichzeitig sorgten Umleitungen und das parallel angesetzte FCS-Spiel für Staus und geänderte Besucherpläne.
Negativ fiel die kurzfristige Absage der Jet-Ski-Shows auf. Die Gruppe reiste vorzeitig ab, wodurch Besucher den Weg in den Bürgerpark umsonst gemacht hatten. Außerdem wurde die vier Kilometer lange Festmeile zwischen Bürgerpark und Osthafen von einigen Gästen als zu weitläufig empfunden.
Weinzeit und besondere Einblicke
Sehr gut besucht war die „Weinzeit am Staden“. Viele Gäste blieben dort bis in die Abendstunden. Erstmals öffnete auch das Kraftwerk an der Römerbrücke für Besucher. Beim „SR 1 Kinosommer“ waren alle 500 Plätze belegt.
Nach Angaben des Kulturamts kamen am Freitag 25 000 bis 30 000 Besucher, am Samstag 75 000. Insgesamt zählte das Fest über 170 000 Gäste. Die Polizei und Einsatzkräfte sprachen von einem friedlichen Verlauf.
Quelle: Saarbrücker Zeitung, YouTube/StadtSaarbruecken, www.welt.sn2world.com