Inhaltsverzeichnis:
- Stefanie und Günter Brill auf dem Winterberg
- Ralf Steffen und die ersten Jahre der Ernte
- Oberbürgermeister Uwe Conradt und der Rathauswein
- Verkauf ab Frühsommer 2026
Stefanie und Günter Brill auf dem Winterberg
Am letzten heißen Tag des Jahres 2025 wurden die Trauben der Sorte Cabernet Blanc gelesen. Zahlreiche Helfer unterstützten Stefanie und Günter Brill bei der Ernte. Die Weinbäuerin berichtete von ausgereiften und gesunden Trauben. Nach Frost im April und Starkregen zu Pfingsten im Vorjahr war diesmal das Wetter auf ihrer Seite.
Der Weinberg war über 60 Jahre stillgelegt. Mit Unterstützung des Moselwinzers Ralf Steffen aus Trittenheim wurde er wiederbelebt. Seit 2016 stehen heute fast 700 Rebstöcke am Hang nahe des Klinikums.
Ralf Steffen und die ersten Jahre der Ernte
Die erste kleine Ernte erfolgte 2019. Damals reichte die Menge nur für eine Badewanne. Im Jahr 2020 konnten bereits 400 Liter gewonnen werden. 2021 stieg die Produktion auf 1000 Liter.
- 2019: erste kleine Menge
- 2020: rund 400 Liter
- 2021: etwa 1000 Liter
2024 dagegen brachte keinen einzigen Tropfen. Das Weinjahr fiel komplett aus.
Oberbürgermeister Uwe Conradt und der Rathauswein
Erst 2022 wurde das Projekt öffentlich bekannt. Bei einem Pressetermin probierte auch Oberbürgermeister Uwe Conradt den Wein. Das Produkt mit dem Namen „2A“ wurde sofort zum Rathauswein der Landeshauptstadt. Dieser wird an Gäste verschenkt und ist auch im Verkauf erhältlich, solange Vorräte vorhanden sind. In den letzten Jahren standen rund 1000 Flaschen zur Verfügung.
Verkauf ab Frühsommer 2026
Familie Brill informiert über die aktuelle Entwicklung auf der Webseite www.gs-vinum.saarland. Der neue Jahrgang wird voraussichtlich ab Frühsommer 2026 verkauft. Bis dahin bittet die Familie, von Bestellungen abzusehen. Der Verkauf kann erst beginnen, wenn der Wein abgefüllt ist.
Der Saarbrücker Wein vom Winterberg hat damit eine feste Zukunft. Nach dem Ausfall 2024 zeigt sich 2025 als erfolgreiches Jahr. Helfer, Winzer und die Stadt unterstützen das Projekt weiterhin.
Quelle: Saarbrücker Zeitung, www.on-the-top.net/de/