Inhaltsverzeichnis
- Christian und Julian Pregardien bei den Musikfestspielen Saar
- Sven Rech und René Clair in Berlin
- Weimarer Dreieck mit Berlin, Straßburg und Łódź
- Philippe Jaroussky in der Ludwigskirche Saarbrücken
Verantwortlich für die Berichterstattung sind Karsten Neuschwender sowie Nadja Schmieding. Weitere Informationen zum Gesamtprogramm sind auf der offiziellen Seite der Musikfestspiele Saar abrufbar.
Christian und Julian Pregardien bei den Musikfestspielen Saar
Zu den zentralen Höhepunkten zählen die Auftritte von Christian Pregardien, Julian Pregardien, Avi Avital und Philippe Jaroussky. Letzterer gilt derzeit als der beste Countertenor der Welt.
Das Leitmotiv „Zwischenwelten“ beschreibt eine Zeit, in der „Grenzen verschwimmen, zwischen Epochen, Kulturen, Konzertorten, Vergangenheit und Zukunft, zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Generationen“. Dieses Zitat wurde bei der Programmvorstellung wörtlich so formuliert.
Internationale Künstler prägen das Festival. Genannt werden unter anderem
- der Pianist Mao Fujiuta
- der Mandolinist und Echo-Preisträger Avi Avital
- der Grammy-nominierte Tenebrae Choir
Sie stehen für musikalische Spitzenklasse im Saarland. Auch das Konzertjahr 2026 in Mannheim zeigt, wie stark die Region musikalisch aufgestellt ist.
Sven Rech und René Clair in Berlin
Das Eröffnungskonzert findet am 7. Mai 2026 in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin statt. Dort trifft Stummfilm auf Live-Musik. Historische Avantgarde begegnet zeitgenössischer Filmkunst.
Kern des Abends ist die Verbindung einer Uraufführung von Sven Rech mit René Clairs Film „Entr’acte“. Johannes Müller am Saxophon und Bernhard Leonardy am Klavier gestalten die Aufführung.
Ein weiteres Eröffnungskonzert übernimmt das A-cappella-Ensemble VOCES8 in der Kirche St. Peter in Merzig. Das Programm „Nightfall“ reicht von Renaissance über Romantik bis zu zeitgenössischer Chormusik. Ergänzt wird es durch Arrangements aus Pop und Jazz.
Weimarer Dreieck mit Berlin, Straßburg und Łódź
Die „Weimarer Orchesterdreiecke“ bilden einen Schwerpunkt. Drei Konzerte schlagen den Bogen zwischen Frankreich, Polen und Deutschland. Anlass ist der 35. Jahrestag des Weimarer Dreiecks. Erstmals treten Orchester aus Berlin, Straßburg und Łódź gemeinsam in einem Festival auf.
Der Liederabend „Vater & Sohn“ mit Christoph und Julian Prégardien entsteht in Zusammenarbeit mit der Saarbrücker Kammermusik. Präsentiert werden unter anderem Werke von Franz Schubert und Johannes Brahms.
Die Deutsche Radio Philharmonie spielt in der Congresshalle Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 6 a-Moll. Dieses Konzert gehört zur Programmlinie „Die Welt von Gestern“.
Das KlangForum Heidelberg widmet sich mit „Unabhängigkeit“ dem 250. Amerikanischen Unabhängigkeitstag. Das Programm fragt nach der historischen Entwicklung der Neuen Welt und deren demokratischem Anspruch.
Philippe Jaroussky in der Ludwigskirche Saarbrücken
Philippe Jaroussky tritt gemeinsam mit dem Ensemble Artaserse in der Ludwigskirche in Saarbrücken auf. Aufgeführt werden Werke von Claudio Monteverdi, Francesco Cavalli und Luigi Rossi. Der Spiegel bezeichnete Philippe Jaroussky als den besten Countertenor der Welt.
Die Programmpunkte „Fête de la musique“ und „Mitwelten“ wurden von Studierenden der Universität Köln mitgestaltet. In Anknüpfung an die Special Olympics setzt das Festival auf Teilhabe und Solidarität. Dazu gehören
- barrierearme Konzertbegleitung
- organisierte Fahrgemeinschaften
- Solidaritätstickets
- Zutritt von Assistenzhunden zu allen Konzerten
Eine Premiere ist die grenzüberschreitende Fête de la Musique der Partnerstädte Bouzonville. Weitere Kulturformate aus der Region finden Interessierte hier.
Zum Abschluss steht „SommerTagTraum“ im Echelmeyerpark. Musik, Picknick und Poesie verbinden sich dort. Weitere Veranstaltungsorte sind die Schlossberghöhlen in Homburg, die Tropfsteinhöhlen Niedaltdorf, ein Flippermuseum sowie private Wohnzimmer. Damit umfasst das Festival über 50 Konzerte an mehr als 30 unterschiedlichen Orten ab dem 8. Mai 2026.
FAQ
Wann beginnen die Musikfestspiele Saar 2026?
Die Musikfestspiele Saar 2026 beginnen am 8. Mai 2026. Das Eröffnungskonzert in Berlin findet bereits am 7. Mai 2026 statt.
Wie viele Konzerte sind geplant?
Geplant sind über 50 Konzerte an mehr als 30 Spielstätten im Saarland und darüber hinaus.
Unter welchem Motto steht das Festival 2026?
Das Festival steht unter dem Motto „Zwischenwelten“ und thematisiert eine Gegenwart im Übergang zwischen Epochen, Kulturen und Generationen.
Welche Künstler treten 2026 auf?
Zu den angekündigten Künstlern zählen Christian Pregardien, Julian Pregardien, Avi Avital, Philippe Jaroussky, Mao Fujiuta sowie der Tenebrae Choir.
Wo findet das Eröffnungskonzert statt?
Das Eröffnungskonzert findet in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin statt und verbindet eine Uraufführung von Sven Rech mit René Clairs Film „Entr’acte“.
Welche besonderen Konzertorte sind vorgesehen?
Zu den besonderen Spielstätten gehören unter anderem die Ludwigskirche in Saarbrücken, die Kirche St. Peter in Merzig, die Schlossberghöhlen in Homburg, die Tropfsteinhöhlen Niedaltdorf sowie der Echelmeyerpark.
Gibt es barrierefreie Angebote beim Festival?
Ja, das Festival bietet barrierearme Konzertbegleitung, organisierte Fahrgemeinschaften, Solidaritätstickets sowie den Zutritt von Assistenzhunden zu allen Konzerten an.
Quelle: TAGESSCHAU, PATIZONET