Inhaltsverzeichnis:
- Unfall auf der A6 bei Kaiserslautern
- Ehepaar aus Saarbrücken und Mann aus Neunkirchen unter den Opfern
- Gerichtsmedizinische Untersuchungen in Kaiserslautern
- Ermittlungen gegen Fahrer des Audi S8
- Polizei bittet um Zeugenaussagen
- Gefahr weiterer Unfälle auf der A6
Unfall auf der A6 bei Kaiserslautern
Nach Angaben der Polizei prallten am Samstag, 6. September, gegen 23 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Kaiserslautern-Ost zwei Autos zusammen. Ein schwarzer VW Golf und ein schwarzer Audi S8 gerieten sofort in Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen beide Fahrzeuge vollständig in Flammen. Die drei Insassen des VW Golf starben noch an der Unfallstelle.
Ehepaar aus Saarbrücken und Mann aus Neunkirchen unter den Opfern
Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gab am 17. September bekannt, dass die Identität der Toten geklärt sei.
- Es handelt sich um ein Ehepaar aus Saarbrücken, der Mann war 44 Jahre alt, die Frau 41 Jahre.
- Das dritte Opfer ist ein 51-jähriger Mann aus Neunkirchen.
Der 51-Jährige war zuvor von seiner Lebensgefährtin als vermisst gemeldet worden. Erst durch die Untersuchung stellte sich heraus, dass er zu den Todesopfern gehört.
Gerichtsmedizinische Untersuchungen in Kaiserslautern
Die Identität der Verstorbenen konnte zunächst nicht eindeutig festgestellt werden. Eine Obduktion am 8. September brachte Klarheit. Sowohl Spurensicherung als auch Sachverständige untersuchten die Unfallfahrzeuge. Beide waren mit Verbrennungsmotoren ausgestattet.
Ermittlungen gegen Fahrer des Audi S8
Der mutmaßliche Fahrer des Audi S8, ein 46-jähriger Mann, wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er kam ins Krankenhaus, konnte es aber inzwischen verlassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen fahrlässiger Tötung.
- Der Mann machte nur teilweise Angaben.
- Er wird anwaltlich vertreten.
- Bisher gibt es 14 Hinweise, die geprüft wurden.
Polizei bittet um Zeugenaussagen
Um die Ursache des Unfalls zu klären, sucht die Polizei weiterhin Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeiautobahnstation Kaiserslautern unter der Telefonnummer (0631) 36 91 18 99 entgegen. Besonders der genaue Ablauf des Zusammenstoßes steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.
Gefahr weiterer Unfälle auf der A6
Nach dem Unfall bildete sich ein kilometerlanger Stau bis in die frühen Morgenstunden. Einige Autofahrer wendeten auf der Fahrbahn, wodurch akute Unfallgefahr entstand. Ein rückwärtiges Ausleiten war nicht möglich. Die Feuerwehr versorgte wartende Fahrer und Passagiere direkt vor Ort.
Quelle: Saarbrücker Zeitung, www.welt.sn2world.com